Erweitertes Menü

Das erweiterte Menü beinhaltet einige zusätzliche Optionen, die für die meisten Nutzer nicht von Interesse sind und daher der Übersichtlichkeit halber nicht in die normalen Konfigurationsoptionen eingebaut wurden.

Das erweiterte Menü erreichen Sie, indem Sie zum Menüpunkt Hauptmenü | Konfiguration | Einstellungen speichern gehen und dort die MENU-Taste anstelle der OK-Taste drücken.

Optionen

LNB High Band
Der Receiver bestimmt anhand der Transponderfrequenz der Sender, ob er das LNB in das High- oder Low-Band schalten muß. Dabei wird die Frequenz mit dem hier eingetragenen Wert verglichen. Wenn die Frequenz höher ist, wird das LNB in das High-Band geschaltet (Es werden ein 22kHz-Signal und – wenn DiSEqC aktiviert ist – entsprechende DiSEqC-Kommandos erzeugt).
LNB Offset

Das LNB setzt die Frequenz des Signales vom Satelliten (z.B. 12,148 GHz) in eine niedrigere Zwischenfrequenz um (z.B. 1,548 GHz), die dann vom Receiver verarbeitet wird. Die meisten LNBs setzen im Low-Band-Modus die Frequenz um 9,75 GHz herab und im High-Band-Modus um 10,6 GHz. Daraus ergeben sich auch die angegebenen Frequenzen:
12,148 GHz ist im High-Band (s. LNB High Band oben) und verwendet daher einen Offset von 10,6 GHz
12,148 GHz - 10,600 GHz = 1,548 GHz

Einige ältere High-Band-LNBs verwenden einen anderen LNB Offset (z.B. 10,7 GHz). Deshalb kann man den Offset für das High-Band LNB hier einstellen.

13/18V und 22kHz

Wenn Sie ein normales Single-LNB am Receiver anschließen, wird es über die Spannung auf dem Antennenkabel zwischen vertikaler und horizontaler Polarisation umgeschaltet (13/18V). Welches Frequenzband verwendet werden soll, erfährt das LNB über ein 22kHz-Signal auf dem Antennenkabel, welches aktiviert wird, wenn im High-Band empfangen werden soll.

Wenn Sie jedoch mehrere Satelliten mit Quattro-LNBs ansteuern, benötigen Sie einen DiSEqC-Multischalter, der dann auch die Auswahl der Polarisation und des Frequenzbandes anstelle des LNB übernimmt. In diesem Fall ist die Steuerinformation bereits im DiSEqC-Signal enthalten (das müssen Sie natürlich im Menü Hauptmenü | Konfiguration | Empfang aktiviert haben) und muß nicht über die 13/18V-Spannung und das 22kHz-Signal signalisiert werden. Da die gleichzeitige Steuerung über 13/18V und 22kHz auf der einen Seite und DiSEqC auf der anderen neben kleinen zeitlichen Verzögerungen auch mit einigen Switches Probleme bei der sauberen Erkennung der DiSEqC-Befehle verursacht, kann man 13/18V und 22kHz hier abschalten. Dann wird der Switch komplett über DiSEqC angesteuert.

SCART-12/6V

Der SCART-Stecker beinhaltet eine Signalleitung an Pin 8, die genutzt wird (indem 12 oder 6 V angelegt werden), um das Gerät am anderen Ende zu steuern. Ein Videorecorder schaltet dieses Signal z.B. an, wenn ein Video wiedergegeben wird. Der angeschlossene Fernseher schaltet dann automatisch auf den AV-Eingang.

Einige Fernseher lassen sich jedoch nicht mehr auf einen anderen Sender umschalten, wenn dieses Signal anliegt. Normalerweise liegt das Signal bei der tvbox immer an – mit dieser Funktion läßt es sich jedoch deaktivieren, für den Fall, daß der Receiver an soeinem problematischen Fernseher betrieben werden soll.

SI-DVB komp.

Leider verwendet ein großer Teil der Sender auf Astra einen falschen Zeichensatz, um die EPG-Daten zu kodieren. Z.T. liegt das daran, daß die Sender die Kompatiblität mit älteren sehr verbreiteten Receivern wahren wollen, die den DVB-Standard in diesem Punkt verletzen und Zeichensatzinformationen nicht auswerten oder z.T. bei Verwendung der Zeichensatzkennung Datenmüll ausgeben.

Die tvbox ist daher bei Auslieferung so eingestellt, daß Sie bei (fast) allen Sendern, die keine Zeichensatzkennung senden, davon ausgeht, daß die Daten falsch kodiert sind. Zusätzlich werden ungültige Kodierungen von griechischen Sendern ebenfalls erkannt und intern umkodiert.

Diese diversen Workarounds können mit dem Menüpunkt SI-DVB komp. deaktiviert werden, indem man ihn auf An setzt. Der Receiver geht dann davon aus, daß alle EPGs 100%ig DVB-kompatibel sind und nimmt bei der Darstellung keine Rücksicht mehr auf fehlerhafte Daten.

Hor. Bildlage
Diese Option erlaubt es, das Videobild weiter nach links zu verschieben.
Hor. OSD-Lage
Diese Option erlaubt es, das OSD zu verschieben.
SWAP Timeout
Beim Programmwechsel merkt sich der Receiver den letzten Sender, der dann mit SWAP wieder aufgerufen werden kann. Damit sich der Sender jedoch gemerkt wird, muß man lange genug darauf verweilen. Wie lange genau, kann man mit dieser Option einstellen.
ruwido FB
Die tvbox kann zusätzlich zu der mitgelieferten Fernbedienung auch mit der Fernbedienung der Lemon Volksbox gesteuert werden. Wer jedoch beide Geräte einsetzt, steuert damit eventuell ungewollt die tvbox. Daher läßt sich diese Funktion hier abstellen.